Ich zeichne und male, seit ich denken kann. Angefangen hat alles ganz klassisch – mit Bleistift, Kohle und Ölfarbe – während meiner Ausbildung an der Wackers Akademie in Amsterdam. Diese Grundlage trage ich bis heute in mir, auch wenn meine Arbeit inzwischen viele verschiedene Richtungen einschlägt.
Stillstand liegt mir nicht besonders. Ich arbeite genauso gerne auf dem iPad wie mit Farbe auf Leinwand, und in letzter Zeit auch mit Farbe auf Holz, veredelt mit Epoxidharz – weil manche Ideen einfach nach mehr Schichten verlangen. Was daraus entsteht, verändert sich ständig, doch der Prozess bleibt derselbe: neugierig sein, beobachten, ausprobieren. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in meinen Arbeiten wider – sie unterscheiden sich voneinander wie Tag und Nacht.
Heute lebe und arbeite ich in Spanien, am Rand des Naturgebiets Sierra Espuña. Das Licht hier ist schonungslos ehrlich und zugleich warm. Man sieht es in meiner Arbeit: mehr Farbe, mehr Raum, mehr Sonne.