INDIAN SUMMER von Silva Wischeropp

In Deutschland bedeutet der Begriff "Indian Summer" einen warmen, trockenen Herbst mit intensiven Blattfarben, vergleichbar mit dem Altweibersommer oder goldenen Oktober. Es ist eine Periode mit stabilem Hochdruckwetter, die oft von Ende September bis in den Oktober reicht und in der die Laubwälder in leuchtendem Gelb, Orange und Rot erstrahlen. Merkmale des Indian Summer in Deutschland Warmes Wetter: Charakteristisch sind mildere Temperaturen und trockene Luft, die durch ein stabiles Hochdruckgebiet verursacht werden. Intensive Farben: Das warme Wetter in Kombination mit kühlen Nächten führt zu einer besonders leuchtenden und intensiven Verfärbung der Blätter in den Laubwäldern. Gute Sicht: Die trockene Luft sorgt für eine ausgezeichnete Fernsicht, was Panoramablicke, insbesondere in Mittelgebirgen, besonders eindrucksvoll macht. Vergleich zum nordamerikanischen Phänomen Ursprung: Der Begriff stammt aus Nordamerika, wo er eine ähnliche warme Wetterperiode im späten Herbst beschreibt. Bedeutung: In Nordamerika ist der Indian Summer oft der letzte warme Abschnitt vor dem oft sehr kalten Winter. Deutsche Entsprechung: In Deutschland wird das Phänomen oft einfach als "Altweibersommer" oder "goldener Oktober" bezeichnet. Der deutsche Begriff "Altweibersommer" leitet sich vom mitteldeutschen Wort "weiben" (weben) ab und bezieht sich nicht auf das Alter von Frauen.

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