OSTSEE von Silva Wischeropp

Die Hauptbesonderheiten der Ostsee sind ihr geringer Salzgehalt (Brackwasser), der durch viele Flüsse und wenig Austausch mit der salzigen Nordsee entsteht, sowie ihre vielfältigen Küstenformen (Sandstrände, Steilküsten, Dünen) und die reiche Kultur mit Strandkörben, Seebrücken und Bäderarchitektur, die durch die Eiszeit geprägt wurden. Sie ist das größte Brackwassermeer der Welt und ökologisch besonders empfindlich, was sich auch in Arten wie Seegraswiesen zeigt. Brackwasser ist eine Mischung aus Süß- und Salzwasser, die den Salzgehalt deutlich unter dem der Ozeane senkt (von ca. 17 g/L im Westen bis < 5 g/L im Osten), mit geringem Salzwassereintrag aus der Nordsee. Im Vergleich zur Nordsee gibt es kaum Ebbe und Flut. Küstenlandschaft: Entstanden durch Gletscher der Eiszeit, mit langen Sandstränden, Steilküsten (z.B. Brodtener Steilküste) und vielen Inseln. Seegraswiesen sind wichtige "Kinderstuben" und Sauerstoffproduzenten für die Unterwasserwelt. Bernstein ist bekannt als „Gold des Meeres“ mit großen Vorkommen. Kulturelle und historische Besonderheiten Strandkorb: Erfunden im Ostseebad Warnemünde. Seebrücken: Die älteste Deutschlands steht in Ahlbeck. Bäderarchitektur: Viele historische Villen in den Seebädern. Fischbrötchen: Eine kulinarische Spezialität, die gefeiert wird. Störtebeker-Festspiele: Volksfeste rund um den Piraten auf Rügen.

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Preisangabe: S M L XL