Dieser Mann fühlt sich wohl: Sein Mantel ist offen, sein Kragen locker, der Hut ist nach hinten geschoben. Eine solche Haltung ist ungewöhnlich, da Porträts von ihrer besten Seite waren. Möglicherweise war dieser Mann ein Freund von Rembrandt und das Porträt war keine offizielle Aufgabe.
Rembrandt malte das Portrait sehr virtuos - er wusste genau, was er tat. An einigen Stellen benutzte er sein Spachtelmesser, an anderer Stelle mit dem Pinselrücken in der nassen Farbe gekratzt. Zum Beispiel schlug er graue Haare für den Rand des Hutes vor.
