Meine Fotografie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Beobachtung und Ordnung. Ich konzentriere mich auf Landschaften, Architektur und städtische Umgebungen, wobei ich einen starken Schwerpunkt auf Linienführung, Struktur und Licht lege.
In meiner Arbeit untersuche ich, wie menschliche Eingriffe – sichtbar in Gebäuden, Straßenbeleuchtung und öffentlichen Räumen – ihrer Umgebung Form und Rhythmus verleihen. Licht spielt dabei eine zentrale Rolle: Es enthüllt, verstärkt und verzerrt manchmal die zugrunde liegende Struktur.
Ich arbeite mit einem Fokus auf den Moment und die Komposition, wobei Reduktion unerlässlich ist. Überflüssige Elemente verschwinden, sodass die Essenz des Bildes übrig bleibt: eine klare, grafische Übersetzung dessen, was ich vorfinde.
Meine Fotos sind keine Aufzeichnungen von Orten, sondern Interpretationen von Raum – sie sollen Ruhe, Spannung und Gleichgewicht in alltäglichen Umgebungen sichtbar machen.