Die bildende Künstlerin Anneke van der Tempel arbeitet hauptsächlich nach ihrer Intuition.
Durch Gefühle, Träumereien und das Unterbewusstsein entstehen Bilder und Gedichte.
In der Regel lassen sich die Bilder auf eine Erinnerung zurückführen. Deshalb wird ihr Werk meist als autobiografisch bezeichnet.
Abstraktion, Linien und Primärfarben in ihren Gemälden und Illustrationen verraten ihren Hintergrund im Grafikdesign und ihre Liebe zu Epochen wie De Stijl und Bauhaus.
An der Kunsthochschule lernte sie, prozessorientierter zu arbeiten. Wenn Anneke dies bei ihrer Arbeit anwendet, wird sie herausgefordert, ihre Komfortzone zu verlassen. Und so neue Themen zu entdecken und neue Techniken auszuprobieren.
Mit der Technik der Collage taucht sie in die Welt des Surrealismus und des Jugendstils ein. Anneke verwandelt diese Collagen in Illustrationen und/oder Assemblagen.
Oft stehen diese Entwürfe in diametralem Gegensatz zu ihren abstrakteren Arbeiten, obwohl die grafischen Einflüsse sichtbar bleiben. Schließlich ist Blut dicker als Wasser.
Anneke schreibt auch Gedichte und Bilderbücher, die sie anschließend illustriert, und arbeitet als Grafikdesignerin für verschiedene Unternehmen und Organisationen.