Singt uns, ihr alten Stimmen, von Geschichten, die nicht vergehen.
Von Gilgamesch, der dem Tod entfliehen wollte, von Ikarus, der zu hoch flog,
vom Turm, der den Himmel berühren wollte, und vom Tor, das in die Unterwelt führte.
Zeigt, wie Worte zu Licht werden, wie Tempel und Städte in Stahl und Nebel neu erstehen.
Bringt uns das Echo von Dantes Flammen, vom Dao, das keinen Namen trägt,
von dem Gott, der sprach: „Es werde Licht.“
So erscheint Morpheus:
ein Universum, in dem Vergangenheit und Zukunft eins werden.
Nicht mit Pinsel und Pigment, sondern mit den Werkzeugen unserer Zeit entstehen die Bilder: Schichten aus Farbe, Berechnung und Licht.
Türkis, Orange, Schwarz und Grau bilden das Gewebe neuer Mythen,
in denen alte Symbole zwischen Traum und Kosmos neu geboren werden.