Die Unbefleckte Empfängnis, Antonio de Pereda
Die Unbefleckte Empfängnis war ein sehr populäres Thema in der spanischen Malerei des siebzehnten Jahrhunderts. Das Thema bezieht sich auf die katholische Doktrin, dass die Jungfrau Maria frei von der Erbsünde geboren wurde, von der man annimmt, dass sie die gesamte Menschheit nach dem Verrat von Adam und Eva im Garten Eden betrifft. Pereda folgte der Tradition, indem er die Jungfrau von Putten umringt darstellte, die Symbole ihrer Reinheit, wie die weißen Lilien, tragen. Obwohl seine Komposition zu dieser Zeit etwas veraltet war, zeichnet sich Pereda durch sein venezianisches Kolorit aus, das an Gemälde von Tizian erinnert, die er als Hofmaler Philipps IV. gesehen hätte.
