Gelbe Schwertlilien, Claude Monet (1917)
Nach seinem Umzug nach Givergny verengte sich Monets Themenspektrum allmählich auf den Inhalt seines Gartens, und dieses Werk ist ein äußerst dekoratives Beispiel für seine Stillleben aus dieser Zeit. Mit seiner hohen Bildebene, die an japanische Tafelbilder erinnert, strahlt das Werk eine japanische Sensibilität aus, und die räumliche Zweideutigkeit der ansteigenden, wellenförmigen Linien erzeugt eine ausgesprochen dekorative Wirkung.
