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„Der Sprache meiner Seele zu folgen ist ein großes Abenteuer. Diese Sprache zu decodieren gibt einen bewussten Einblick in die Tiefe der eigenen Existenz und schafft einen Dialog zwischen Seele und Geist.“
Von Nasrah Nefer zu sprechen bedeutet, von Transformation zu sprechen. Ihr künstlerischer Weg ist geprägt von der produktiven Verschränkung unterschiedlicher Disziplinen. Ihre Ausbildung in der Malerei – vertieft durch Studien in Italien und Deutschland – verbindet sich mit einem akademischen Hintergrund in Ägyptologie, Archäologie und Islamwissenschaft an der Universität zu Köln. Kunst erscheint in diesem Kontext nicht als isolierte Praxis, sondern als kultureller, philosophischer und erkenntnistheoretischer Dialog.
Ihre Malerei entfaltet sich in farbintensiven, emotional verdichteten Bildräumen, in denen metaphysische Bezüge, mythologische Fragmente und Erinnerungsstrukturen ineinandergreifen. Einflüsse der Pittura Metafisica, des Jugendstils und des Maximalismus sind präsent, ohne das Werk stilistisch festzulegen. Jedes Bild behauptet eine eigenständige visuelle Sprache.
Interdisziplinarität bildet ein zentrales Prinzip ihres Denkens. Die professionelle Ausbildung im zeitgenössischen und ägyptischen Tanz wirkt strukturell in ihr Werk hinein – als ausgeprägtes Gespür für Rhythmus, Bewegung und Raum. Mit zahlreichen internationalen Ausstellungen sowie als Mitbegründerin der Lumen Art Gallery und der Reihe Books & Booklets versteht Nefer Kunst als Transformation.