Als junges Mädchen gewann sie so ziemlich jeden Malwettbewerb. Der Direktor der Grundschule kam immer kurz in die Klasse, um sich ihre neuesten Kreationen in ihrem Malheft anzusehen. Die Liebe zur Kunst lernte sie von ihrem Großvater.
Mit 17, nach dem HAVO-Abschluss, war sie unentschlossen, ob sie an die Kunstakademie gehen oder in die Sozialarbeit einsteigen sollte. Sie entschied sich für Letzteres und entdeckte immer mehr, wie sich beide Welten überschneiden. In ihrer Arbeit als Therapeutin in ihrer eigenen Praxis „Vanuit Bezieling“ arbeitet sie auf allen Ebenen des Menschseins. Jede Emotion, jeder Gedanke, jede Wahrnehmung darf da sein. Sie liebt es, Muster zu durchbrechen, zu transformieren und in ihren Sitzungen endlos zu kreieren. In ihrer Kunst ist das nicht anders.
Sie genießt Schönheit in all ihren Facetten. Gerne zeichnet sie rund um das Thema „Menschsein“ in seiner reinsten Form. Mit all den Gefühlen, Gedanken und körperlichen Empfindungen, die dabei aufkommen. Sie zeichnet mit einer besonderen Liebe zum Frausein, eine Ode an das Frausein. Dass sie in ihrer Praxis gerne systemisch arbeitet, spiegelt sich in ihrer Kunst wider. Sie versteht es, die Frau so einzufangen, dass viele tiefere Schichten sichtbar werden. Ihr Werk „Heilig Naakt“ ist hierfür ein wunderschönes Beispiel.
Eine Frau mit Mut, Leidenschaft und Kraft.
Mit einem unglaublichen Engagement für das, was sie – die Liebe – nennt.
Eine Künstlerin, die die Schönheit in all ihren Facetten liebt.